Sparplan mit 50, 100 oder 200 € im Monat: Was nach 10, 20 und 30 Jahren daraus wird

Aktualisiert am 28. Oktober 2026

100 € im Monat klingen nach wenig. Über 30 Jahre sind es 36.000 € Einzahlungen – und mit etwas Rendite ein Vielfaches davon. Ein nüchterner Blick auf die Zahlen.

Die Tabelle, um die es geht

Angenommen wird eine monatliche Einzahlung am Monatsende und eine gleichbleibende Rendite pro Jahr, vor Steuern und Kosten. 5 % entsprechen einer vorsichtigen Annahme für einen breit gestreuten Aktien-ETF, 7 % etwa dem langfristigen Durchschnitt des Weltaktienmarktes in Euro. Beides ist keine Garantie.

SparrateJahreEingezahltbei 5 %bei 7 %
50 €2012.000 €20.290 €25.377 €
50 €3018.000 €40.769 €58.473 €
100 €1012.000 €15.436 €17.105 €
100 €2024.000 €40.580 €50.754 €
100 €3036.000 €81.538 €116.945 €
100 €4048.000 €148.252 €247.154 €
200 €3072.000 €163.075 €233.891 €
500 €20120.000 €202.902 €253.768 €

Was die Zahlen zeigen

Die ersten zehn Jahre sind ernüchternd: Aus 12.000 € Einzahlungen werden bei 5 % gut 15.400 €. Der Zinseszins braucht Zeit. Nach 30 Jahren hat sich das Verhältnis gedreht, die Erträge sind größer als die Einzahlungen. Nach 40 Jahren stammen bei 7 % mehr als 80 % des Vermögens aus Erträgen.

Daraus folgt die wichtigste Regel: früh anfangen schlägt viel einzahlen. Wer mit 25 Jahren 100 € spart, hat mit 65 bei 7 % rund 247.000 €. Wer erst mit 45 anfängt, braucht für dasselbe Ergebnis rund 490 € im Monat.

Was abgeht

Ein ETF mit 0,2 % laufenden Kosten kostet über 30 Jahre einige Tausend Euro Rendite, ein aktiver Fonds mit 1,8 % ein Vielfaches. Beim Verkauf fällt Abgeltungsteuer an, auf Aktien-ETFs nur auf 70 % des Gewinns, und der Sparerpauschbetrag von 1.000 € pro Person bleibt jedes Jahr steuerfrei. Der ETF-Sparplan-Rechner zieht Kosten und Steuern gleich mit ab; den reinen Zinseszinseffekt zeigt der Zinseszinsrechner.

Die Ergebnisse dienen nur zur Orientierung und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung dar. Trotz sorgfältiger Prüfung können sie Fehler enthalten oder den aktuellsten Stand der Gesetzgebung nicht wiedergeben. simularo übernimmt keine Haftung für Entscheidungen, die auf dieser Grundlage getroffen werden. Nutzungsbedingungen