Was von 5000, 8000 oder 10 000 Franken brutto übrig bleibt: Nettolohn-Beispiele 2026

Aktualisiert am 28. Oktober 2026

In der Schweiz ist der Weg vom Brutto zum Netto kürzer als in den Nachbarländern. Aber das Netto auf der Lohnabrechnung ist nicht das Geld, über das man frei verfügen kann.

Die Tabelle

Bruttolohn pro MonatAHV/IV/EOALVBVG (Minimum)NBU + KTGNetto
4000 Fr.2124490603594 Fr.
5000 Fr.26555140754465 Fr.
6000 Fr.31866190905336 Fr.
8000 Fr.424882681207100 Fr.
10 000 Fr.5301102681508942 Fr.

12 Monatslöhne, 35 Jahre alt, BVG-Minimum, Nichtberufsunfall 1 %, Krankentaggeld 0,5 %. Ohne Quellensteuer.

Von 10 000 Franken bleiben also knapp 9000. Die Abzüge machen nur 10 bis 12 % aus, ein Bruchteil dessen, was in Deutschland oder Frankreich auf der Abrechnung steht.

Der Haken: die Steuern kommen später

In der Schweiz zieht der Arbeitgeber bei Schweizern und Niedergelassenen keine Einkommenssteuer ab. Sie wird ein Jahr später in Rechnung gestellt, oft in Raten, und hängt stark vom Wohnort ab. Eine ledige Person mit 100 000 Franken Einkommen zahlt in Zug deutlich weniger als in Genf oder Neuenburg. Wer das Netto der Abrechnung vollständig ausgibt, erlebt im Frühling eine böse Überraschung. Faustregel: Jeden Monat einen festen Betrag auf ein separates Steuerkonto überweisen.

Was sich mit dem Alter ändert

Der BVG-Beitrag steigt in Stufen: Die Altersgutschriften betragen 7 % des koordinierten Lohns ab 25, 10 % ab 35, 15 % ab 45 und 18 % ab 55. Mit 50 Jahren zahlt man bei 10 000 Franken Lohn im gesetzlichen Minimum rund 134 Franken mehr pro Monat als mit 35. Das Geld ist nicht weg, es liegt auf dem eigenen Altersguthaben. Viele Pensionskassen verlangen ohnehin mehr als das Minimum.

Was die Krankenkasse damit zu tun hat

Nichts – zumindest nicht auf der Lohnabrechnung. Die Grundversicherung bezahlt jede Person selbst, unabhängig vom Lohn. Für einen Haushaltsplan gehört sie aber neben die Steuern ganz oben auf die Liste.

Mit Ihrem eigenen Lohn, 13. Monatslohn und Alter rechnet der Brutto-Netto-Rechner.

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