Kaufnebenkosten-Rechner Schweiz

Beim Kauf eines Eigenheims fallen je nach Kanton Handänderungssteuer, Notariats- und Grundbuchgebühren an. Der Rechner zeigt sie mit den nötigen Eigenmitteln.

Gesetzliche Werte 2026, aus amtlichen Quellen

Ihre Angaben

CHF
%
Schätzung für Notariat und Grundbuch; die Tarife sind kantonal.

Beispielrechnung

Kaufnebenkosten
CHF 4’750.00
Notariat und Grundbuch CHF 4’750.00
Kaufnebenkosten CHF 4’750.00
Anteil am Kaufpreis 0.5%
Mindestens nötige Eigenmittel (20 %) CHF 190’000
Gesamtbudget (Preis + Nebenkosten) CHF 954’750

Wer die Handänderungssteuer bezahlt, regelt der Kanton oder der Kaufvertrag (Käufer, Verkäufer oder beide je zur Hälfte).

Banken verlangen in der Regel mindestens 20 % Eigenmittel, davon höchstens die Hälfte aus der Pensionskasse.

Die Ergebnisse dienen nur zur Orientierung und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung dar. Trotz sorgfältiger Prüfung können sie Fehler enthalten oder den aktuellsten Stand der Gesetzgebung nicht wiedergeben. simularo übernimmt keine Haftung für Entscheidungen, die auf dieser Grundlage getroffen werden. Nutzungsbedingungen

Die Handänderungssteuer

Die Handänderungssteuer ist eine kantonale Steuer auf dem Eigentumswechsel. Sie ist nicht harmonisiert: Einige Kantone wie Zürich, Zug, Schwyz und Uri erheben keine, andere bis rund 3,3 % des Kaufpreises (Neuenburg, Genf, Waadt mit Gemeindeanteil). Wer sie bezahlt, regelt das kantonale Recht oder der Kaufvertrag.

Notariat und Grundbuch

Die Beurkundung und die Eintragung ins Grundbuch kosten je nach Kanton etwa 0,1 bis 1 % des Kaufpreises. Für die Errichtung von Schuldbriefen für die Hypothek kommen weitere Gebühren dazu.

Eigenmittel

Banken finanzieren in der Regel höchstens 80 % des Kaufpreises. Mindestens 20 % Eigenmittel sind nötig, davon höchstens die Hälfte aus der Pensionskasse. Die Kaufnebenkosten kommen zusätzlich dazu.

Beispiel

Für eine Wohnung zu 950 000 Franken im Kanton Zürich fällt keine Handänderungssteuer an; mit 0,5 % für Notariat und Grundbuch betragen die Nebenkosten rund 4750 Franken. Im Kanton Waadt kämen etwa 31 350 Franken Handänderungssteuer dazu.

Häufige Fragen

Nein, sie gehört zu den Anlagekosten. Beim späteren Verkauf kann sie aber die Grundstückgewinnsteuer senken, weil sie den Anlagewert erhöht.

Einige Kantone kennen Ermässigungen oder Freibeträge für selbstgenutztes Wohneigentum. Erkundigen Sie sich beim Grundbuchamt Ihres Kantons.

Banken rechnen mit einem kalkulatorischen Zins von etwa 5 % plus 1 % Nebenkosten und Amortisation: Diese Kosten sollten höchstens einen Drittel des Bruttoeinkommens ausmachen.